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Neues

Letztens lag noch hoch Schnee. Der Schnee war noch nicht ganz weggetaut, da blühte neben dem letzten Schneerest schon ein Winterling, der vorher noch gar nicht zu sehen gewesen war.

Ich musste an einen Bibelvers denken. Gott sagt:

Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr's denn nicht? Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde. (Jesaja 43,19)

Wüste, Einöde, Schnee – das bleibt nicht. Es wird Neues aufwachsen. Und dieses Neue ist bunter und schöner, als es die schönste Einöde sein kann.

Ein mutmachender Vers gerade in der Zeit, wo uns allen die Coronabeschränkungen langsam auf den Keks gehen.

Der große Gott hat den Überblick. Er weiß, wozu das alles gut ist.

Das kann meine schlechte Laune, meine Sorgen dämpfen. Wir Menschen neigen ja gelegentlich dazu schwarz zu sehen. Man hat festgestellt, dass 70% aller Dinge, die man sich sorgenvoll vorstellt, gar nicht eintreffen. Es sind nicht nur Würmer und Ungeziefer in der Erde, nein auch gute Saat!

Dieser Vers vermittelt die Hoffnung, dass hinter der Krise Vieles ganz anders und viel schöner sein wird. Was war, ist dann Schnee von gestern.

Dazu muss ich mir selbst eingestehen, dass ich nicht alles in der Hand habe. Dazu muss ich mir meiner Rolle bewusst sein. So konnte der Apostel Paulus sich richtig einschätzen:

Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen; aber Gott hat das Gedeihen gegeben. (1. Korinther 3,6)

 

Ich wünsche Dir einen hoffnungsvollen Tag mit guten Gedanken und frühlingshaften Perspektiven!

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